Modehaus ASOS setzt auf Big Data
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Modehaus ASOS setzt auf Big Data

Big Data ist in aller Munde – auch der Mode-Gigant ASOS aus Großbritannien setzt seit zwölf Monaten auf entsprechende Software und Programme, um Informationen über Verbraucherwünsche und Konkurrenten in Echtzeit zu bekommen. Bereits mehr als 200 Mitarbeiter haben Zugriff auf das Big Data-Programm.

Ein Grund für den Einsatz von Big Data-Software ist schnell gefunden. Maria Hollins ist Managerin bei ASOS und verrät in einem Interview mit dem Online-Portal RetailWeek: “Erster in der Modebranche zu sein, heißt für uns auch ständig konkurrenzfähig zu sein und auf das richtige Sortiment zu setzen. Wir verwenden die Software jeden Tag, um Hilfe bei kritischen Kauf- und Handelsentscheidungen zu bekommen.”

Das Unternehmen, das auch in Deutschland einen großen Kundenstamm besitzt, konnte im vergangenen Jahr zwischen August und Dezember eine mehr als 30-prozentige Umsatzsteigerung durch Big Data-Programme erzielen. ASOS erhält dabei dank Big Data Informationen darüber, an welchen Produkten die Konkurrenz arbeitet oder welche Modetrends zeitnah anstehen. Aufgrund der ausgewerteten Daten kann ASOS bessere Entscheidungen treffen, welche Produkte bestellt beziehungsweise auf Lager sein sollten und welche Preise und Rabatte bei den einzelnen Artikel gesetzt werden können.

 

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