Amazon: Big-Data-Services erweitern das Geschäftsmodell

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Amazon: Big Data Services erweitern das Geschäftsmodell

Amazon, längst mehr als ein E-Commerce-Gigant, erweitert permanent seine Produktpalette. Amazon nutze viele Jahre selbst die Vorteile von Big Data für Produktempfehlungen, die Verbesserung ihres Kundenservices und die Optimierung von Lagerung und Logistik. Die daraus resultierende Erfahrungen sowie die Infrastrukturen, die Amazon in diesem Bereich aufbaute, bilden seit 2006 ein eigenständiges Geschäftsmodell.

Inzwischen ist Amazon Web Services (AWS) sogar der Marktführer im Bereich Cloud-Services und zwar weit vor Microsoft, IBM und Google. Auf ihrer Übersicht „Big Data as a Flyer“ zeigt AWS, dass sie über ein umfassendes Angebot in allen Bereichen verfügen; viele davon basieren auf Hadoop–  und anderen Apache-Framework-Lösungen. Derzeit plant Amazon, seine Standorte in Deutschland im großen Maßstab auszubauen. Unter anderem soll laut Martin Geier, Geschäftsführer von AWS-Deutschland, Berlin das „Epizentrum für Innovationen“ werden.

Das Amazon Development Center

In diesem Zuge ist die Anwerbung von 450 Big-Data-Experten für den Berliner Standort zu sehen. Hier eröffnete im neuen Verlagszentrum in Mitte das Amazon Development Center, das mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt. Zum einen steht durch die neuen Räumlichkeiten ein praktischer, repräsentativer Ort für Veranstaltung wie das AWS-Summit 2015 zur Verfügung. Zugleich sendet Amazon den Mitbewerbern – nicht zuletzt dem direkt benachbarten Axel-Springer-Verlag – ein politisches Signal und zeigt Präsenz.

“#Amazon sendet mit dem #DevelopmentCenter ein wichtiges Signal für den Standort Deutschland. #BigData“

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Das Development Center soll weiter auch Anziehungspunkt für die Startup-Szene sein, die dort einen Raum und Mittel findet, um ihre innovativen Ideen voranzutreiben. Davon verspricht sich nicht zuletzt Amazon selbst auch einen eigenen Nutzen. Zu guter Letzt entsteht hier ein Big-Data- bzw. Machine-Learning-Zentrum, das neue Services nach Deutschland und Europa bringt.

Machine-Learning-Science für adaptive Systeme

Machine Learning ist ein zentraler Baustein innerhalb des Softwaregefüges von Amazon und den Software-Services, die sich an externe Kunden richten. Weltweit nutzen inzwischen mehr als eine Millionen Firmen die Dienste von AWS. Die intelligenten Machine-Learning-Algorithmen erkennen automatisch Trends, beispielsweise in der Mode, und helfen so, geeignete Produktvorschläge zu machen.

Auch der Einkauf, die Lagerung und der Vertrieb werden durch Absatzprognosen genauer und effektiver. Adaptive, lernende Systeme werden dank Big-Data-Machine-Learning immer intelligenter und passen sich automatisch neuen Situationen an. Die Analyse von größten Datenmengen erlaubt es, zuverlässig Muster zu erkennen, die dann zur Produktempfehlung und Produktprognose genutzt werden.

Tech-Hub mit Perspektiven für den Standort Deutschland

Das Potenzial, das durch Big-Data-Analysen beziehungsweise Machine-Learning-Algorithmen entsteht, ist dadurch jedoch bei weitem nicht ausgeschöpft. Auf dem größten seiner Märkte, in den USA, befinden sich noch weit mehr Services im Angebot von AWS. Der Ausbau des Berliner Standorts zum Tech-Hub hat deswegen Signalwirkung für den Standort Deutschland.

“#BigData und #MachineLearning: @awscloud will seinen Markt ausbauen und Innovationen fördern. #Amazon“

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Schon bald könnten weitere interessante Anwendungsgebiete mit Hilfe von Machine-Learning-Algorithmen erschlossen werden. Mit Hadoop lassen sich Twittermeldungen in Echtzeit auswerten und aktuelle Stimmungsbilder („Sentiment Analysis“) erstellen. Auch im Bereich Betrugserkennung („Fraud Detection“), für Klickprognosen oder zur Personalisierung von Inhalten lassen sich die Muster, die aus Big-Data-Analysen gewonnen werden, nutzen.

In diesem Video wird erklärt, wie man AWS für Big Data nutzen kann:

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