Katharina Schüller

Partnersuche per Big Data: Wo Algorithmen die Liebe hinwerfen

„We Experiment On Human Beings!“. Dies gab jüngst einer der Chefs von OKCupid, Christian Rudder, in einem Blogtext zu. In den USA gehört OKCupid zu den beliebtesten Partnerbörsen und belegt gegenwärtig Platz 123 der meistbesuchten Seiten insgesamt. Was sie von anderen Anbietern unterscheidet, ist die relativ offenherzige Erklärung darüber, auf welche Art und Weise ihr Algorithmus funktioniert. „Aus …

Google Suggest: Schöner suchen mit Big Data – Teil 4

Indikator für das Nutzerverhalten Immer wieder wird behauptet, die Vorschläge von Google lieferten eine exzellente Möglichkeit, Schlüsse über Einstellungen und Verhalten der Netzgemeinde zu ziehen. Das stimmt aber nur sehr eingeschränkt. Erstens gibt es Manipulationsmöglichkeiten, durch Kampagnen oder durch ein manuelles Eingreifen von Google. Zweitens werden in jedem Vorschlag aufgrund der …

Google Suggest: Schöner suchen mit Big Data – Teil 3

Nachteile und Risiken Schlägt Google aufgrund des Suchverhaltens der Nutzer negative Begriffe vor, so kann das  als Rufschädigung ausgelegt werden, obwohl der Algorithmus selbst ja keine bösen Absichten hat. Zahlreiche Prominente oder Unternehmen haben deswegen schon Prozesse gegen Google begonnen, die zumindest in bestimmten Fällen auch gewonnen wurden. In diesem Fall zensiert Google sozusagen die …

Google Suggest: Schöner suchen mit Big Data – Teil 2

Vorteile und Chancen Wer einen Namen aufgeschnappt, aber den genauen Zusammenhang vergessen hat, dem hilft Google Suggest mit häufig damit verbundenen Begriffen weiter. Auch wer zu einem Thema recherchieren muss und keine Ahnung hat, wo er beginnen soll, den kann die Funktion auf eine erste Spur bringen. Nutze ich Google Suggest jedoch als einziges Navigationssystem für die Recherche, so werde …

Google Suggest: Schöner suchen mit Big Data – Teil 1

Im Jahr 2004 wurde der Begriff „googeln“ in den Duden aufgenommen. Seitdem ist viel geschehen. Wer regelmäßig Google nutzt, hat vermutlich bemerkt, dass in der englischsprachigen Version seit 2008 und in der deutschen Version seit 2009 schon ab dem ersten eingetippten Buchstaben Vorschläge von Google kommen, das Wort zu vervollständigen. Meist erscheinen auch dazu passende Suchbegriffe. Je mehr …