Rückblick auf das HPE Event „Reimagine 2016“ in Stuttgart.
Rückblick auf die HPE Reimagine 2016 © Ibrahim Evsan

Rückblick auf das HPE Event „Reimagine 2016“ in Stuttgart.

Am 29.09. fand das HPE Event „Reimagine 2016“ statt und die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Ich habe viele neue Eindrücke über den aktuellen Stand der Diskussion zum Thema „Digitale Zukunft in Deutschland“ gewinnen und interessante Gespräche dazu führen können. Es war eine perfekt ausbalancierte Mischung aus Praxisnähe und Zukunftsvision. Jeder Besucher konnte einen klaren Blick auf die Zukunft bekommen und bekam vorgeführt, wie der Weg dorthin konkret zu beschreiten ist. Denn eines ist mir nach der Reimagine 2016 klarer denn je: An der umfassenden Digitalisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft führt in Zukunft kein Weg mehr vorbei.

Gerade deswegen müssen wir heute damit anfangen, uns den neuen Herausforderungen zu stellen. Dass diese Zukunft schon zum Greifen nahe ist, wurde mir bei der Veranstaltung einmal mehr deutlich. Denn viele der nötigen Lösungen und Produkte liegen bereits bereit und müssen nur noch angewendet werden. Insbesondere einige der einfachen und offenen HPE-Systeme haben mich hier nachhaltig beeindruckt. Die digitale Zukunft ist leicht, drahtlos und cloud-basiert. Der Fokus auf Cloud-Technologien zeigt, dass zwei der wichtigsten Trends der vergangenen Jahre ein fester Bestandteil der Geschäftswelt von morgen sind: Das Thema „Mobile“ und das Internet of Things.

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Meg Whitmans Opening Talk bei der HPE Reimagine 2016.

Digitalisierung jetzt! Alle Unternehmen sind betroffen

Die Opening Keynote von HPE Präsidentin und Chief Executive Officer von HPE Meg Whitman, eine echte Persönlichkeit, war wie zu erwarten fulminant und inspirierend. Sind fasste die aktuelle Lage in deutliche Worte: Alle Unternehmen müssen digital werden. Dabei ist es ganz gleich, in welchem Bereich sie verortet sind, welche Produkte oder Dienstleistungen sie verkaufen und wie sehr die einzelnen Prozesse analog oder physikalisch sind. Kein Unternehmen, dass sich dieser Herausforderung verweigert, hat realistische Überlebenschancen auf dem Markt. Ich denke, dass sich die ersten Konsequenzen dieser Einschätzung bereits heute zeigen.

„Wir müssen uns fokussieren, um die Produkte zu verbessern, Geld zu sparen & und genau im Fokus zu investieren.“

Meg Whitman


Das Interview mit Meg Whitman vermittelt einen guten Eindruck von ihrer Persönlichkeit.

„Rückblick auf die „HPE Reimagine 2016“: Alle Unternehmen müssen digital werden. #Reimagine2016“

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Wer nicht innoviert, verschwindet

Eine der größten Schwierigkeiten der Firmen besteht heute darin, mit dem Takt der Innovation und der Entwicklung der Gesellschaft Schritt zu halten. Seit es Smartphones gibt, sieht man kaum noch jemanden mit einer Digitalkamera – wohlgemerkt einem bereits digitalisierten Produkt. Aber: Es gibt auch keine Digitalkamera, mit der ich meine Fotos direkt auf Instagram oder meine Videos auf Snapchat posten kann. Und während traditionelle Autohersteller alle paar Jahre ein neues Modell auf den Markt bringen, integriert Tesla Innovationen permanent in die aktuelle Produktion. Das Thema „Digitaler Darwinismus“, das hier anklingt, wurde von Karl-Heinz Land überzeugend vorgetragen. Wer nicht innoviert, sprich: wer es nicht schafft, sich den aktuellen Umweltbedingungen anzupassen, wird auf kurz oder lang vom Markt verschwinden.

Hier ein anderer Vortrag, in dem Karl-Heinz Land seine Thesen ausführlich erklärt.

Über die Notwendigkeit eines einheitlichen Cloud-Systems

Sehr spannend waren für mich auch die Einschätzung bezüglich der aktuellen Entwicklungen im Bereich Cloud-Technologie von Ferhad Patel, EMEA Sales Director der Global Datacenter Group Intel. Im Moment lagern die Daten von Unternehmen in zu vielen unterschiedlichen Systemen, die nur zum Teil miteinander kompatibel sind.

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Fahed Patel bei der HPE Reimagine 2016: Wir brauchen ein einheitliches Cloudsystem.

Das wird dann zu einem Problem, wenn es zu Kollaborationen kommt und genau das wird in Zukunft immer öfter passieren (müssen). Die Entwicklung einer einheitlichen Cloud und von gemeinsamen Standards ist erstrebenswert. Nicht nur, weil dies durch die Globalisierung erforderlich wird, sondern weil durch die digitale Vernetzung offene Netzwerkstrukturen entstehen. Das iPhone wurde erst dann ein Mega-Erfolg, als Apple anderen Entwicklern erlaubte, Apps für das iOS-System zu entwickeln. Eines der absoluten Highlights der Veranstaltung für mich war darum das Projekt Cloud28+: Eine offene Cloud-Lösung für Europa – im Grunde genommen bereits die Realisierung der Idee einer „Cloud der Clouds“. Cloud28+ garantiert Datensicherheit, fördert die Zusammenarbeit und beschleunigt die digitale Transformation.

Der Weg in die digitale Zukunft führt über Apps und APIs

Angesichts der großen Herausforderungen stellt sich die Frage, was die konkreten Schritte sind, um erfolgreich den Weg in die digitale Zukunft zu beschreiten. Einer der zentralen Schlüssel dazu, liegt in der Gestaltung der Schnittstellen – sprich Apps und APIs (application programming interface, wörtlich ‚Anwendungs­programmier­schnittstelle‘). Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Menschen, die mit den neuen Technologien umgehen, kommen aus allen nur denkbaren, unterschiedlichen Berufsgruppen. Ein entscheidendes Kriterium, das über Erfolg und Misserfolg entscheidet, ist die Anwendbarkeit. Je leichter Apps und APIs zu bedienen sind, desto leichter lässt sich die digitale Transformation in einem Unternehmen umsetzen. Eine bei der Veranstaltung in Stuttgart immer wieder erwähnte Größe in diesem Bereich ist Aruba und deren Geschäfts-Apps, die Grundbedingungen für den Arbeitsplatz der Zukunft schaffen. Die vielen Beispiele zeigten ganz eindeutig, dass die einfache Bedienbarkeit und die Vielfalt der verfügbaren Apps nicht einfach nur Mittel zum Zweck ist: Sie sind ein Ausdruck für die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten und Chancen, die die digitale Zukunft bereithält.

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Von Start-ups lernen: Innovations- und Erfolgsmodelle für eine erfolgreiche digitale Transformation.

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